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EU will Roaming-Gebühren mit dem Westbalkan abschaffen – Telefonieren und Surfen ohne Zusatzkosten

26.8.2026

EU will Roaming-Gebühren mit dem Westbalkan abschaffen – Telefonieren und Surfen ohne Zusatzkosten
Gute Nachrichten für Menschen aus Serbien, Bosnien und Herzegowina und den anderen Ländern des Westbalkans, die in Deutschland oder anderen EU-Staaten leben: Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, Verhandlungen über eine Ausweitung des EU-Programms „Roam Like at Home“ auf den Westbalkan aufzunehmen. Die Europäische Kommission will Verhandlungen mit Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien und Kosovo aufnehmen, damit diese Länder künftig am europäischen „Roam Like at Home“-System teilnehmen können. Werden die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen und die jeweiligen Vorschriften vollständig an die EU-Roaming-Regeln angepasst, könnten Reisende zwischen der Europäischen Union und dem Westbalkan ihr Smartphone künftig ohne zusätzliche Roaming-Gebühren nutzen. Was würde das für Bürger aus Serbien und dem Westbalkan bedeuten? Besonders interessant ist die geplante Änderung für Menschen aus dem Westbalkan, die in Deutschland, Österreich oder anderen EU-Ländern leben und regelmäßig in ihre Heimat reisen . Nach Einführung von „Roam Like at Home“ könnten Mobilfunkkunden beim Reisen zwischen den teilnehmenden Westbalkan-Staaten und der EU grundsätzlich telefonieren, SMS verschicken und mobiles Internet nutzen, ohne die klassischen zusätzlichen Roaming-Gebühren zahlen zu müssen . Das Prinzip soll auch in die andere Richtung gelten: EU-Bürger, die beispielsweise nach Serbien, Bosnien und Herzegowina oder Montenegro reisen, würden ebenfalls von den neuen Regeln profitieren. Diese sechs Westbalkan-Partner sind vorgesehen Der Vorschlag der Europäischen Kommission umfasst: Serbien Bosnien und Herzegowina Montenegro Nordmazedonien Albanien Kosovo Ziel ist es, diese Partner schrittweise in das europäische „Roam Like at Home“-System zu integrieren. Wann werden die Roaming-Gebühren abgeschafft? Wichtig: Die Roaming-Gebühren zwischen der EU und dem Westbalkan sind noch nicht abgeschafft. Die Europäische Kommission hat am 25. Februar 2026 vorgeschlagen, entsprechende Verhandlungen aufzunehmen. Bevor „Roam Like at Home“ tatsächlich gelten kann, müssen die jeweiligen Vereinbarungen abgeschlossen werden. Außerdem muss jeder Partner seine Vorschriften vollständig an die entsprechenden EU-Regeln für Roaming anpassen. Daher gibt es derzeit noch keinen einheitlichen Termin , ab dem beispielsweise deutsche oder österreichische Mobilfunktarife in Serbien ohne zusätzliche Roaming-Gebühren genutzt werden können. Besonders interessant für die Diaspora in Deutschland Für Hunderttausende Menschen mit Wurzeln auf dem Westbalkan, die in Deutschland und anderen EU-Ländern leben, könnte die geplante Regelung eine deutliche Erleichterung bedeuten. Wer regelmäßig mit dem Auto oder Flugzeug nach Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro oder in andere Länder der Region reist, kennt das Problem: Nach dem Grenzübertritt müssen häufig zusätzliche Roaming-Pakete gebucht, mobile Daten deaktiviert oder lokale SIM-Karten verwendet werden. Mit einer Einbindung des Westbalkans in „Roam Like at Home“ soll die Nutzung des Smartphones auf Reisen deutlich einfacher werden. Davon könnten nicht nur Urlauber und Familien profitieren, sondern auch Pendler, Geschäftsreisende, Studenten und Unternehmen , die regelmäßig zwischen der Europäischen Union und dem Westbalkan unterwegs sind. Quelle: Europäische Kommission / Shaping Europe’s Digital Future